Vorstandswahlen bei den JuLis

Das Ziel: so entschieden und engagiert weitermachen wie bisher

Die im Amt bestätigte Kreisvorsitzende Julia Klein setzt für das Wahljahr 2016 auf starke und motivierte Mannheimer Junge Liberale

Die Jungen Liberalen (JuLis) Mannheim haben auf ihrer Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 15. Dezember 2015, einen neuen Vorstand gewählt. Die Kreisvorsitzende Julia Klein, Doktorandin an der Universität Koblenz-Landau, wurde dabei zum dritten Mal im Amt bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender für Finanzen bleibt Marco Weber. Auch Carina Weinmann, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und Nadine Mayer, die sich um die Organisation kümmert, bleiben Teil des Vorstands. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden für Programmatik wählten die Mitglieder Sebastian Schmidt, der in dieser Funktion bereits vor einigen Jahren Teil des Vorstands war. Wie schon im letzten Jahr wurden des Weiteren vier Beisitzer in den Vorstand gewählt: Timo Breuninger, Domenico Burkart, zuvor Vorstandsmitglied für Programmatik, den schon im Vorjahr als Beisitzer mitwirkenden Holger Scheu sowie Eyk von Steinmetz.

Insgesamt gibt es damit, bis auf die Beisitzerpositionen, viel Kontinuität beim JuLi-Vorstandspersonal. Ebenso verhält es sich bei den Mitgliederzahlen, die während des vergangenen Jahres auf etwa demselben Niveau blieben (mit leichter Tendenz nach oben). Nach einem Jahr mit zahlreichen Aktionen ist dementsprechend das Ziel der Jungen Liberalen in Mannheim: so entschieden und engagiert weitermachen wie bisher. Die Vorsitzende Julia Klein erklärt: „Wir bekommen aus ganz Baden-Württemberg immer wieder die Rückmeldung, dass wir einer der aktivsten Kreise sind. Wir sind fest entschlossen, diese Auszeichnung auch im folgenden Jahr beizubehalten, vor allem, weil die FDP im Hinblick auf die Landtagswahlen am 13. März eine motivierte Jugendorganisation braucht, die sich besonders für junge Themen wie Bildung, Bürgerrechte und Datenschutz stark macht. Hier bei uns in Mannheim hat sie die ganz sicher.“

Stark gemacht für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg

Die JuLis Mannheim mit neun Mitgliedern beim 68. Landeskongress der JuLis Baden-Württemberg

Ein von zwei Mitgliedern der JuLis Mannheim verfasster Antrag zur Verbesserung der Situation des Akademischen Mittelbaus wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Beim 68. Landeskongress der Jungen Liberalen (JuLis) Baden-Württemberg am 13./14. April in Wernau waren die JuLis Mannheim mit neun Mitgliedern vertreten. Ein von den beiden Mannheimer Mitgliedern Emanuel Kollmann und Carina Weinmann verfasster Antrag wurde von den Delegierten mit großer Mehrheit angenommen. Im Anschluss an die derzeitigen Debatten um die größtenteils prekären Verhältnisse für den Akademischen Mittelbau, also Doktoranden und Post-Doktoranden, an deutschen Universitäten stellt der Antrag konkrete Forderungen zur Verbesserung der Situation. Zwar wurden hier von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer jüngst Reformen angestoßen. Diese greifen nach Meinung der Antragssteller und der JuLis Mannheim jedoch im Wesentlichen zu kurz.

Gefordert werden in dem Antrag deshalb weiter reichende Maßnahmen in vier Bereichen. Erstens geht es um die Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen des Akademischen Mittelbaus. Zentrale Punkte sind hier die strikte Vermeidung von Kettenbefristungen und von Stellenanteilen von weniger als 65 %. Zweitens schlägt der Antrag diverse Regelungen vor, die den wissenschaftlichen Angestellten den verstärkten Fokus auf die eigene Forschung ermöglichen sollen. Im Zentrum steht hierbei die Entlastung von Lehrstuhl- und Verwaltungsaufgaben, welche aktuell einen Großteil der Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Zudem fordert der Antrag die Aufhebung der bislang noch üblichen Personalunion von Doktorvater bzw. -mutter und Vorgesetztem, um problematische Abhängigkeitsverhältnisse und Interessenskonflikte künftig zu vermeiden. Der dritte Bereich, dem sich der Antrag annimmt, ist die Stärkung der Interessensvertretung des Akademischen Mittelbaus. Speziell für Promovierende gibt es diesbezüglich bislang nur begrenzte Möglichkeiten der Einflussnahme auf Entscheidungen in universitären Gremien. Letztlich wird in dem Antrag die Verbesserung der Zukunftsaussichten für Promovierende und Post-Doktoranden fokussiert. Die zentrale Forderung ist hierbei der Aufbau und massive Ausbau an sogenannten Tenure Track-Stellen nach angloamerikanischem Vorbild.

7,4 – 6,6 – …?

Die JuLis Mannheim starten mit Bundes-Chef Konstantin Kuhle in den FDP-Wahlkampf für die Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg

Nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene sind diverse Aktionen zur Unterstützung der FDP Baden-Württemberg geplant. Die erste Veranstaltung ist ein Wahlkampfseminar mit dem JuLi-Bundesvorsitzenden Konstantin Kuhle.

Katja Suding holte in diesem Jahr 7,4 % in Hamburg, Lencke Steiner 6,6 % in Bremen – Ziel der FDP Baden-Württemberg und ihres Spitzenkandidaten Hans Ulrich Rülke ist es, bei der kommenden Landtagswahl am 13. März 2016 an diese Erfolge anzuknüpfen. Dafür braucht es (unter anderem) einen starken Wahlkampf. Auch bei dieser Wahl kann die Landes-FDP hierfür auf die Jungen Liberalen (JuLis) in Baden-Württemberg zählen, vor allem wenn es darum geht, junge Wählergruppen anzusprechen. Auf Landesebene sind bereits diverse Aktionen in Planung. Darüber hinaus möchten die JuLis Mannheim auch vor Ort aktiv werden. Nach der Sammlung erster Ideen beim letzten JuLi-Treff am 7. Oktober 2015 wird die weitere Planung im Rahmen des JuLi-Treffs am18. November 2015, 18 Uhr im Bürgerhaus Neckarstadt-West (Raum 102, Lutherstr. 15–17) erfolgen. Am selben Ort wird direkt im Anschluss, gegen 20 Uhr, der JuLi-Bundesvorsitzende Konstantin Kuhle ein Seminar zu Wahlkampfaktionen und -strategien geben. Interessierte sowie motivierte Wahlhelfer/-innen, die mit ihrer Zeit und ihren Ideen im Wahlkampf mitwirken möchten, sind herzlich willkommen.

Zwei erfolgreiche Anträge und ein neues Landesvorstandsmitglied

Teilnahme der JuLis Mannheim am 67. Landeskongress der JuLis Baden-Württemberg

Die beiden eingereichten Anträge wurden einstimmig angenommen. Nadine Mayer ist als Beisitzerin in den neuen Vorstand der JuLis Baden-Württemberg gewählt worden.

Vertreten durch elf ihrer Mitglieder waren die Jungen Liberalen (JuLis) Mannheim beim 67. Landeskongress der JuLis Baden-Württemberg am 18./19. April in Freiburg dabei. Bei den Vorstandswahlen am Samstag, 18. April wurde Nadine Mayer von den JuLis Mannheim als Beisitzerin in den neuen Landesvorstand gewählt. Die Beratung der eingereichten Anträge fand am Sonntag, 19. April statt. Die JuLis Mannheim hatten hierfür zwei Anträge eingereicht, die beide einstimmig und ohne Änderungen durch die Delegierten des Kongresses angenommen wurden.

Einer der beiden Anträge beschäftigt sich mit dem Thema Sterbehilfe und fordert hier eine gesetzliche Festschreibung der unterschiedlichen Arten von Sterbehilfe, um in diesem Bereich rechtliche Sicherheit zu schaffen. Darüber hinaus stellt er die Forderung nicht nur weiterhin den assistierten Suizid straffrei zu lassen, sondern auch die aktive Sterbehilfe, die derzeit in Deutschland verboten ist, in bestimmten Fällen zuzulassen. Damit möchten die Jungen Liberalen auch Menschen, die in der Lage sind ihren freien Willen auszudrücken, jedoch auf Grund von körperlicher Beeinträchtigung keinen Suizid oder einen assistierten Suizid zu begehen, die Möglichkeit geben auch bis zum Schluss selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden zu können. Der zweite Antrag fordert die Abschaffung des staatlichen Glücksspiels bzw. die Ablehnung einer Erneuerung des Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrages durch das Land Baden-Württemberg. Zum einen gehört die Bereitstellung eines ausreichenden Glückspielangebots nicht zu staatlichen Hoheitsaufgaben. Zum anderen ist die Argumentation, eben durch diese Bereitstellung Suchtprävention überhaupt betreiben zu können, eine Farce, bei der das Angebot die eigene Nachfrage schafft. Die Jungen Liberalen sehen die Lösungen hierfür alleine in der vollständigen Liberalisierung des Glücksspielmarktes. Die Finanzierung der Suchtprävention sollte dabei durch hohe Steuerabgaben der privaten Glücksspielbetreiber sichergestellt werden.

Besuch der zweitgrößten Moschee Deutschlands

JuLis Mannheim begegnen dem Islam in der Yavuz Sultan Selim Moschee im Mannheimer Jungbusch

In einer Führung durch den Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog Talat Kamran lernen die JuLis nicht nur die Moschee, sondern vor allem die Religion des Islam ausführlich kennen.

Am Mittwoch, 18. März 2015, haben die Jungen Liberalen (JuLis) Mannheim ihren regelmäßigen JuLi-Treff mal etwas anders gestaltet: Nicht die politische Arbeit stand im Mittelpunkt, sondern das Kennenlernen einer für die meisten Mitglieder persönlich eher fernen Religion: dem Islam. Dazu besuchten die JuLi-Mitglieder und einige Interessierte die Yavuz Sultan Selim Moschee  im Mannheimer Stadtteil Jungbusch, der zweitgrößten Moschee Deutschlands. Empfangen und durch die Moschee geführt wurden sie von Talat Kamran, Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog. Kamran führt seit vielen Jahren interessierte Gruppen durch die 1995 erbaute Moschee. Die dadurch entstandene Routine merkt man ihm dabei an, noch mehr aber die Begeisterung für diese Tätigkeit. Denn die Moschee, für Kamran ist sie vor allem ein Ort der „Begegnung“; nicht nur für Muslime, sondern für alle Menschen, gleich welcher Nationalität, Kultur und Religion. Nur durch Begegnung, so führt er weiter aus, ist Verständigung möglich und nur dadurch kann gegenseitige Skepsis oder gar Angst abgebaut werden. Dass ihm das so wichtig ist, erklärt sich wohl vor allem aus den Erfahrungen, die er und die islamische Gemeinde Mannheims gemacht haben, als sie den Bau der Moschee planten. Sie stießen, wie er erzählt, auf  Widerstand innerhalb der nicht-muslimischen Bevölkerung. „Natürlich haben die Menschen immer erst einmal Angst vor dem Fremden. Das ist überall so, nicht nur in Deutschland“, so Kamran. Diese Angst konnte jedoch nach einem langen Prozess des gemeinsamen Dialogs den meisten genommen werden.

Damit der Islam nicht mehr fremd ist und die Angst verschwindet, aus diesem Grund bietet Kamran die Führungen durch die Moschee an. Fast täglich seien Gruppen da, manchmal auch mehrere. Auch beim Besuch der JuLis ist eine weitere Gruppe mit dabei. Nach der Begrüßung im Café der Moschee führt Kamran die insgesamt rund vierzig Frauen und Männer zunächst zum Brunnen, an dem die Gemeindemitglieder sich vor dem Gebet waschen. Ausführlich erklärt er die Hintergründe für dieses und weitere im Islam üblichen Rituale, was er im großen Gebetssaal der Moschee fortführt. Auf dem Teppichboden sitzend erfahren die Besucher von Kamran dort Einzelheiten zu Bauweise und Geschichte der Moschee, lernen die Grundsäulen und Überzeugungen des Islams kennen sowie den Ablauf des traditionellen, fünf Mal täglich durchgeführten Gebets. Dabei stellt Kamran vor allem die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Christentum heraus, wobei schnell deutlich wird: Es sind vor allem Gemeinsamkeiten. Danach findet das Abendgebet statt, dem, von der oberen getrennten Gebetsgalerie für Frauen aus, beizuwohnen Kamran ausdrücklich einlädt. Danach geht es wieder ins Café der Moschee, wo Kamran geduldig alle Fragen beantwortet, die noch offen geblieben sind. In seiner Verabschiedung letztlich betont er, dass alle interessierten Besucher jederzeit zu einer (weiteren) Begegnung in der Moschee willkommen sind. Für die JuLis Mannheim war es jedenfalls eine lohnende Erfahrung.

JuLis wählen neuen Vorstand

Erstmals bilden neun Mitglieder die Spitze der Jungen Liberalen

Die im Amt bestätigte Kreisvorsitzende Julia Klein blickt nach einem erfolgreichen Jahr mit mehr Ein- als Austritten zuversichtlich in ihre dritte Amtszeit.

Die Jungen Liberalen (JuLis) Mannheim haben auf ihrer Jahreshauptversammlung am Montag, den 15. Dezember 2014, einen neuen Vorstand gewählt. Die Kreisvorsitzende Julia Klein, Doktorandin an der Universität Koblenz-Landau, wurde dabei zum zweiten Mal im Amt bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender für Finanzen bleibt Marco Weber. Auch Domenico Burkart, zuständig für Programmatik, und Nadine Mayer, die sich um die Organisation kümmert, bleiben weiterhin Teil des Vorstands. Zur neuen Pressesprecherin wählten die Mitglieder Carina Weinmann, zuvor Beisitzerin im Vorstand. Daneben komplettieren vier Beisitzer die Runde: Kai Ming Au, der bereits im vergangenen Jahr in dieser Funktion Vorstandsmitglied war, sowie Sebastian Schmidt, Holger Scheu und Alan Koska. Der Vorstand besteht damit erstmals aus neun Mitgliedern, zwei mehr als im vergangenen Jahr, und so vielen wie nie zuvor.

Das Wachstum im Führungsgremium der JuLis steht damit stellvertretend für das vergangene Jahr, in dem sich landesweit viel bewegt hat bei den Jungen Liberalen. Das verdeutlichte Emanuel Kollmann, Landesvorsitzender der JuLis Baden-Württemberg und ebenfalls Mitglied des Kreisverbands Mannheim, in seinem Grußwort: „In fast allen Kreisen Baden-Württembergs kommen ständig neue Mitglieder zu den JuLis. Das ist an sich zwar nichts Neues, neu ist aber im Vergleich zur Vergangenheit, dass so gut wie alle sofort aktiv werden wollen und sich engagieren. Der Kreisverband Mannheim sticht dabei ganz besonders heraus.“ Am Ende eines erfolgreichen Jahres blickt die Vorsitzende Julia Klein deshalb zuversichtlich in das kommende Jahr: „Dass wir im Jahr 2014 besonders viele neue und aktive Mitglieder gewinnen konnten, zeigt uns, dass wir mit unseren Inhalten und Aktionen zu Themen wie Datenschutz und Generationengerechtigkeit bei der jungen Bevölkerung einen Nerv getroffen haben. Auch 2015 werden wir uns wieder einmischen und als liberale Stimme für die junge Generation sprechen.“

„Frohe Ostern“ in weihnachtlicher Feierabendatmosphäre

Junge Liberale überraschen mit der Aktion „Heute schon an morgen denken“

In Begleitung des Osterhasen waren die Jungen Liberalen Mannheim am vergangenen Freitagabend in der Mannheimer Innenstadt unterwegs, um auf die immense Stadtverschuldung aufmerksam zu machen.

„Frohe Ostern“ zwei Wochen vor Weihnachten – Zunächst verdutzt, dann aber sichtlich erheitert reagierten die meisten Passanten in der Mannheimer Innenstadt, als die Jungen Liberalen ihnen, in Begleitung des Osterhasen, den zur aktuellen Zeit völlig unpassenden Festtagsgruß zuriefen. Der falsche Gruß war dabei völlige Absicht: „Heute schon an morgen denken“ war das Motto der Aktion.

Die Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Julia Klein erklärt dazu: „Etwa zwei Milliarden Stadtverschuldung sind es mittlerweile, und das vor allem, weil die Stadt Mannheim falsche Prioritäten bei den Ausgaben setzt. Statt für Bildung und Infrastruktur werden horrende Summen für Projekte wie die Bundesgartenschau ausgegeben, deren Nutzen zumindest fragwürdig ist.“

Gemeinsam mit dem Ostergruß verteilten die Jungen Liberalen deshalb munter Euro-Münzen und -scheine an die Passanten, zwar keine echten, sondern gefüllt mit Schokolade. Dennoch, so lautete die beigefügte Erklärung: „Genauso wie das die Stadt Mannheim auch tut.“ Auf das Lachen der Passanten folgte deshalb nicht selten Nachdenklichkeit, was die Aktion laut Klein auch bewirken sollte: „Besonders die junge Generation wird unter der immensen Schulden- und Zinslast zu leiden haben, denn die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Wir setzen uns deshalb für stärkere Anstrengungen beim Schuldenabbau ein und für Ausgaben, von denen Mannheim wirklich und auch nachhaltig profitiert, allem voran die Sanierung von Schulen gleich welcher Schulform.“

 

JuLis lehnen SPD-Vorstoß entschieden ab

Die Jungen Liberalen Mannheim sind entsetzt über die Gedankenspiele der SPD den Alkoholkauf in der Innenstadt noch weiter ein zu schränken. Der Maßnahmenkatalog der Polizeibeamten umfasst bereits einen Platzverweis oder auch andere Maßnahmen. Sachbeschädigung, Belästigung oder ähnliche Delikte sind auch schon bereits verboten.

„Statt bei jedem Vorkommnis sofort nach neuen, Bürgerrechte einschränkenden, Gesetzen und Verboten zu rufen, sollten bestehende, völlig ausreichende Vorschriften endlich durchgesetzt werden“, sagte der Juli-Spitzenkandidat zur Kommunalwahl David Hergesell. „Anstatt ständig neue und weitergehende Verbote zu fordern, sollte man endlich gute Präventionsangebote schaffen“, so Hergesell weiter.

Die Julis Mannheim sind entsetzt wie reflexartig  die SPD immer weitere Einschränkungen der Freiheiten der Bürger fordert. „Die SPD hat jegliches Maß verloren und ist übereifrig wenn es darum geht hoheitlich in das Leben der Mannheimer Bürgerinnen und Bürger ein zu greifen, sowas kennt man sonst eigentlich nur von der CDU“, so der Juli-Pressesprecher Robert Ziehm.

Wie wichtig ist mir meine Privatsphäre?

Wie kann ich meine Daten verschlüsselt senden und warum sollte ich das überhaupt tun?

Unter anderem die Beantwortung  dieser Fragen stand im Fokus der Veranstaltung „Privatsphäre im Digitalen Zeitalter – Kann ich meine Daten schützen?“, zu der die JuLis Mannheim am vergangenen Sonntag, dem 27. April 2014 geladen hatten. Zur Leitung der Veranstaltung hatten sie ein dreiköpfiges Team erfahrener IT-Spezialisten an Bord geholt, die zunächst theoretisch in das Thema einführten.

Hierbei stellten sie mehrere Techniken vor um im modernen Informationszeitalter persönliche Daten und die Privatsphäre schützen zu können. Angesichts diverser Datendiebstahlvorfälle in der vergangenen Zeit ist ein Bewusstsein über diese Techniken unverzichtbar. Eine weitere von den IT-Experten vorgestellte Technik ist das Verschlüsseln von E-Mails. Dabei können Nutzer/-innen ihre E-Mails für Unbefugte unlesbar machen und damit ein Abfangen der E-Mails von dritter Seite verhindern. Diese Techniken wurde nicht nur theoretisch besprochen, sondern mit Hilfe der IT-Experten auch praktisch umgesetzt.

Die JuLi Vorsitzende Julia Klein betonte bei der Veranstaltung: „Es ist sehr wichtig, ein Bewusstsein über IT-Sicherheit zu stärken. In der heutigen Zeit muss die Privatsphäre nicht nur vor dem Staat, sondern auch vor großen marktbestimmenden Unternehmen verteidigt werden. Dazu wollen wir Hilfe anbieten.“

Als letzter Punkt der Veranstaltung stand ein Vortrag zum Thema Internet und soziale Netzwerke auf dem Programm. Beginnend bei den Anfängen des Internets mit dem Arpanet in den 60er Jahren erläuterten die IT-Experten dessen Entwicklung bis zu dem heute weltumspannenden Netzwerk mit mittlerweile annähernd drei Milliarden Nutzern. „Das Internet vergisst nichts. Einmal im Netz lassen sich Informationen nicht mehr löschen“, so das Fazit dieser Veranschaulichung. Für soziale Netzwerke gilt hier besondere Vorsicht, da die Nutzer/-innen dort nicht selten äußerst private Daten preisgeben; nicht nur über sich, sondern auch – im Falle von Facebook – über ihre „Freunde“. Ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Daten gelte insofern nicht nur für die eigenen, sondern auch für die anderer, so die Experten. Gemeinsam mit den Teilnehmer/-innen waren sie sich einig, dass das Bewusstsein dafür gesellschaftlich weiter gestärkt werden muss, unter anderem mit Hilfe von solchen Datenschutzveranstaltungen wie der vom vergangenen Sonntag. Nadine Mayer, Organisatorin und Mitglied im FDP-Ortsvorstand erklärte am Ende der Veranstaltung: „Wir wollen weiterhin für die Bürgerrechte eintreten. Deshalb wollen wir weitere Veranstaltungen zum Thema anbieten und stellen das Thema auch in die Öffentlichkeit. Kurz vor den Wahlen bauen die JuLis Mannheim deswegen ein „Gläsernes Haus“ in der Innenstadt auf. „

Junge Liberale Mannheim kritisieren Forderung von Alkoholverboten scharf

Zum wiederholten Mal fordern konservative Politiker Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen. Die JuLis Mannheim sehen in der Initiative nur Wahlkampfgetöse und fordern ein Ende der Verbotsdebatte. Der Spitzenkandidat zur Kommunalwahl der Mannheimer JuLis David Hergesell betont dazu: „Diese Verbotsforderung ist einfach nur frech. Ich will mir nicht von ein paar Politikern vorschreiben lassen, wo ich mein Bier trinken darf, nur damit sie sich im Kommunalwahlkampf profilieren können. Dieser gedankliche Unsinn muss endlich ein Ende haben. Sachbeschädigung und Belästigung sind bereits verboten und jeder Polizist kann gut begründet auch Platzverweise erteilen.“ David Hergesell will diese Regeln konsequent durchsetzen statt neue und unnötige Verbote einzuführen. Hergesell erklärt: „Wer also ein Verbot fordert, schränkt nur wieder die Freiheiten der Mannheimer Bevölkerung unverhältnismäßig ein, weil er keine besseren Lösungen kennt.“

Präventionskonzept gefordert

Die Vorsitzende der Jungen Liberalen Mannheim Julia Klein, die auch Europakandidatin der FDP Mannheim ist, unterstreicht die Bedeutung von Testkäufen: „Der Jugendschutz muss konsequent eingehalten werden. Es ist daher absolut richtig, dass die Stadt verstärkt Kontrollen durchführt. Die Altersgrenzen für Alkohol müssen endlich eingehalten werden. Niemand darf dabei wirtschaftliche Aspekte ins Feld führen – hier geht es um das Einhalten von sinnvollen Regeln zum Schutze der jungen Mannheimerinnen und Mannheimern.“ Langfristig könnte die Stadtverwaltung auch ein Präventionskonzept vorlegen. Julia Klein erklärt dazu: „Wenn man Risiken und Nebenwirkungen von Alkohol früh beleuchtet und die Jugendlichen mit der Thematik nicht alleine lässt, kann auch langfristig eine Sensibilisierung im Umgwang mit Alkohol erfolgen“, richtet Julia Klein an die Mannheimer CDU.