Bürgerentscheid ist Aufruf zur Kooperation

Es war eine hauchdünne Mehrheit. Nicht mal 2000 Wähler machten den Unterschied. Jetzt ist klar, dass die BUGA kommt. Für die Jungen Liberalen Mannheim, die vor dem Entscheid für ein NEIN geworben haben, ist das knappe Ergebnis ein Aufruf zur Kooperation. So erklärt die JuLi-Kreisvorsitzende Julia Klein: „Der Souverän hat entschieden. Mannheim wird 2023 eine Bundesgartenschau durchführen. Auch wenn von der aus dem Rathaus prophezeiten ‚breiten Mehrheit‘ hinter dem Projekt nicht viel übrig geblieben ist, wollen wir uns konstruktiv am Prozess beteiligen und das Beste daraus machen“, so die jungliberale Politikerin Julia Klein. Für eine erfolgreiche BUGA im Sinne der jungen Generation gibt es wesentliche Voraussetzungen, die die Mannheimer JuLis konsequent in den Planungsprozess einbringen werden.

Nachhaltigkeit einfordern

Der jungliberale Pressesprecher David Hergesell erklärt dabei zu den wichtigsten Punkten die Verhinderung von finanziellen Belastungen: „Wir dürfen nicht den Fehler machen, dass wir uns wieder langfristige Zahlungsverpflichtungen in den Haushalt holen. Das beste Beispiel für einen solchen Fehler ist die Multihalle im Herzogenriedpark.“ Diese sollte nach 1975 eigentlich wieder zurückgebaut werden, es fand sich nur keine Mehrheit dafür. Heute steht sie unter Denkmalschutz und muss teuer saniert werden. „Solche Fehlplanungen können wir uns als Stadt nicht leisten. Daher muss der Fokus auf finanzielle Nachhaltigkeit gelegt werden. Jedes Projekt innerhalb der BUGA-Planung muss daher auf diesen Faktor geprüft werden. Wenn dann am Ende ein nachhaltiges Blumenfest steht, haben wir aus dem Votum der Bürger das Beste gemacht“, so Hergesell abschließend.