Junge Liberale suchen Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit – Johannes Vogel, MdB zu Gast in Mannheim

In der letzten Woche hatten die Jungen Liberalen Mannheim (JuLis) den arbeitsmarktpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion in Mannheim zu Gast. In seinem Vortrag zur europäischen Arbeitsmarktpolitik betonte der FDP-Abgeordnete Johannes Vogel: „Die Arbeitslosigkeit ist unter Schwarz-Gelb auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen und liegt mittlerweile stabil unter drei Millionen. Deutschland verzeichnet darüber hinaus die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in ganz Europa. Hinter diesen guten Zahlen stehen die Einstiegschancen Hunderttausender junger Menschen. Neben der dualen Berufsausbildung spielen die Flexibilität des Arbeitsmarkts und die Tarifautonomie eine wichtige Rolle. “ In der anschließenden Diskussion wurden vorallem klar, wie wichtig Einstiegschancen am Arbeitsmarkt für junge Menschen sind. Außerdem wurde die Sanktionspraxis der Jobcenter beleuchtet und festgestellt, dass es für Deutschland in Zukunft vorallem darauf ankommt, den Fachkräftemangel durch Zuwanderung zu bekämpfen.

Unterschiede deutlich gemacht

Im Anschluss an die Diskussion zeigte der FDP-Politiker Vogel auch klar die Unterschiede zwischen den Plänen der Regierung und der Opposition auf: „Rot-Grün will die Agenda 2010 rückabwickeln, wieder hohe Mauern um den Arbeitsmarkt ziehen und würde mit den Steuererhöhungsplänen die mittelständischen Unternehmen an ihrer Substanz treffen. Die Konsequenzen einer solchen Politik müssen wir in Frankreich feststellen. Dort ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zu Deutschland mittlerweile mehr als doppelt so hoch. Die schwarz-gelbe Koalition hat auf dem Arbeitsmarkt stattdessen Missbrauch abgestellt, Einstiegschancen bewahrt und die Förderung von Qualifikation und Weiterbildung ausgeweitet. Diesen Weg wollen wir als FDP weiter gehen“, so Vogel. Aus Sicht der JuLi-Kreisvorsitzenden war es eine gelungene Premiere: „Es war toll, dass so viele junge Menschen unserer Einladung gefolgt sind. Dieses Diskussions-Format wollen wir weiterentwickeln und so noch mehr Jugendliche mit ihren Themen erreichen“, so die Diplom-Sozialwissenschaftlerin und JuLi-Vorsitzende Julia Klein abschließend.