„Eine Schande für die Quadratestadt!“

Zur anstehenden Wahl des unnötigen fünften Dezernenten erneuern die Jungen Liberalen (JuLis) Mannheim ihre Protesthaltung. Emanuel Kollmann, der Kreisvositzende der JuLis Mannheim, greift die beteiligten Parteien scharf an: „Diese Frechheit ist eine historische Bankrotterklärung der Mannheimer Kommunalpolitik. Seit einiger Zeit diskutiert man über wachsende Politikverdrossenheit und jetzt treten CDU/SPD/Grüne den Mannheimer Bürgern auch noch so dreist nach. Was sollen Politikinteressierte denn noch von den Mannheimer Akteuren halten? Dieses Bild von Politik ist eine Schande für die Quadratestadt!“ zeigt sich Kollmann unnachgiebig. „Es kann nicht sein, dass persönliche und parteitaktische Machtansprüche auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen werden. Vor kurzem erhöhten die Parteigranden aus durchschaubaren Motiven noch die Gewerbesteuer. Schon heute geben die selben Politiker über eine halbe Million für etwas aus, das nach Aussage des OB’s nicht gebraucht wird.“

„Wer jetzt noch irgendwelche anderen Argumente für das neue Dezernat vorbringt, lügt nicht nur sich selbst, sondern auch die Wählerinnen und Wähler an.“ ärgert sich der Kreisvorsitzende Emanuel Kollmann weiter: „Wer tritt in dieser Stadt eigentlich noch für die kommende Generation ein? Wenn eine halbe Million für nichts verbrannt wird, muss sich die Jugend zu Wort melden, die diesen Schwachsinn in Zukunft mit höheren Steuern bezahlen muss! Mit diesem Geld hätte man sehr viel Gutes tun können. Beispiele gibt es genug: Skaterparks, zusätzliche Nachtbusse, Schulsozialarbeiter, kleinere Gruppen in der Frühkindlichen Bildung oder besser entlohnte Erzieherinnen und Erzieher und damit einen Wettbewerbsvorteil bei der Personalgewinnung. Aber nein, wenn es um die Belange der Jugend geht, ist nie Geld da. Wer glaubt solchen Politikern noch?“ fragt Kollmann abschließend.