Union dreht am Rad – JuLis Mannheim erteilen absurden Verbotsideen klare Absage

In der Debatte um ein Alkoholverbot in Bussen und Bahnen der RNV schalten sich die Jungen Liberalen Mannheim ein. So erklärt der Kreisvorsitzende Emanuel Kollmann: „Wieder mal fällt den Konservativen nur ein Verbot ein. Dabei sind die Ergebnisse des Kundenbarometers überhaupt kein Anlass zur Sorge. Aber der selbsternannte Sicherheits-„Experte“ der Mannheimer Union will am besten sofort in die persönlichen Freiheiten erwachsener Bürger eingreifen. Wer also in Ruhe sein Feierabendbier in der Bahn trinken möchte, der soll dann – von wem auch immer – aus der Bahn geworfen werden. Schöne schwarze Welt!“ spottet der jungliberale Kreisvorsitzende Kollmann.

Statt ständig neue Verbote zu fordern, sollte man aus Sicht der JuLis bestehende Regeln durchsetzen. Der Maßnahmenkatalog der Polizeibeamten umfasst bereits einen Platzverweis oder auch andere Maßnahmen. „Sachbeschädigung, Belästung oder ähnliche Delikte sind auch schon verboten. Man müsste einfach nur die bestehenden Gesetze durchsetzen.“ ist sich der JuLi-Kreisvorsitzende Kollmann sicher. Von Seiten der RNV wird ein solches Verbot ebenfalls abgelehnt. „Und zwar zurecht!“ betont der Vorsitzende Emanuel Kollmann und führt aus: „Wem nützen Verbote, wenn keiner deren Einhaltung durchsetzen kann?“ Auch für diese Frage hat Kollmann eine klare Antwort: „Allein der CDU, die populistisch auf die nächsten Wahlen schielt. 2014 wird der nächste Gemeinderat gewählt – es ist offensichtlich, dass die Union jetzt schon auf Wahlkampf geschaltet hat. Mit verlässlicher Politik hat das allerdings nichts zu tun.“ konstatiert Kollmann abschließend.